Einlagensicherung

Für Stabilität - Gegen Vergemeinschaftung

Die von der Europäischen Kommission vorgelegten Vorschläge zu einem stufenweisen Aufbau der europäischen Einlagensicherung bis 2024 stellen eine Gefahr für die deutschen Sparerinnen und Sparer dar. Die Vorschläge bedeuten letztlich eine Zweckentfremdung der für unsere Kunden angelegten Sicherungsmittel und ein Absenken des Verbraucherschutzes. Daher lehnen wir jede Form der Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in der Eurozone strikt ab. Wir wollen auch nicht, dass zum Schutz einer risikoreichen Geschäftspolitik von Banken in Europa unsere Kunden in Mithaftung genommen werden. Damit würde genau das Gegenteil dessen erreicht, was mit der Bankenunion erreicht werden soll: Das Finanzsystem insgesamt stabiler zu machen und das Vertrauen zu festigen.

Eigene Sicherungseinrichtung

Unsere Kunden vertrauen auf die Sicherheit ihrer Einlagen. Denn sie wissen, dass die angesparten Sicherungsmittel im Ernstfall bereitstehen. Transfers dieser Mittel in andere Länder lehnen wir im Schulterschluss mit allen 1.047 deutschen Genossenschaftsbanken entschieden ab.

Anstatt neue Vorschläge auf den Tisch zu legen, sollte die EU-Kommission erst einmal dafür sorgen, dass die Kraft getretene EU-Einlagensicherungsrichtlinie in allen europäischen Mitgliedsstaaten umgesetzt wird.

Kundeneinlagen bei Volksbanken und Raiffeisenbanken sind aufgrund der praktizierten Institutssicherung, den die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken gewährt, vollumfänglich geschützt.