GenerationenBeratung

Vorsorge ist keine Frage des Alters

Jeder von uns hegt den Traum von einem Leben in Wohlstand und Gesundheit. Wir unterstützen Sie, Ihre Zukunft so zu regeln, dass Sie im "Fall der Fälle" abgesichert sind.


Zielsetzung der Vorsorge-Vollmacht

Mit dieser Vollmacht ermächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens Entscheidungen zu treffen, falls Sie selbst nicht mehr entscheiden können. Durch diese Vollmachtserteilung soll eine vom Gericht angeordnete Betreuung vermieden werden.

Form

Wir raten zu einer notariellen Beurkundung, wenn auch nicht Voraussetzung für die Wirksamkeit. Schriftliche, nicht zwingend handschriftliche Form ist ausreichend, kann aber zu Anerkennungsproblemen bei Banken führen.

Inhalt

In der Vollmacht regeln Sie Bestimmungen zur Gesundheitssorge, Aufenthalts- und Wohnungsangelegenheiten, der Vermögenssorge und ähnliches.

Aufbewahrung

Bei ihren persönlichen Unterlagen, beim Bevollmächtigten oder einer anderen Vertrauensperson. Sie können die Vollmacht auch beim zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren lassen.

Im Rahmen der GenerationenBeratung geben wir Antworten auf Ihre Fragen - gemeinsam mit der Familie. Vereinbaren Sie daher einen Termin mit Ihrem Berater!


Zielsetzung der Patienten-Verfügung

Bekundung eigener Wünsche in Bezug auf medizinische Behandlung und Pflege schwerster Erkrankungen, insbesondere in der letzten Lebensphase. Auch als sinnvolle Ergänzung zur Betreuungsverfügung oder Vorsorgevollmacht verwendbar.

Inhalt

Sie legen fest, welche Behandlung Sie wünschen und welche nicht. Außerdem können Sie ihre Einstellung zum Leben und Sterben darlegen.

Form

Schriftliche Form mit eigenhändiger Unterschrift. Einmal jährlich sollten Sie die Unterschrift erneuern. Selbst hinzugefügte Ergänzungen sollten mit zusätzlicher Unterschrift versehen werden.

Aufbewahrung

Bei den persönlichen Unterlagen, bei Angehörigen oder Freunden, evtl. beim Hausarzt (ggf. mehrere Kopien erstellen mit Hinweis auf Aufbewahrungsort des Originals). Hinweis im Portemonnaie empfehlenswert.

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Elternunterhalt

Jede zweite Frau wird älter als 85 Jahre und die Hälfte der Männer erreicht das 80. Lebensjahr. Immer öfter wird dann auch die Pflege im Alter ein Thema für die ganze Familie und nicht zuletzt mit großen finanziellen Konsequenzen.

Im Fall der Pflege wird oftmals ein Großteil des über Jahrzehnte angeschafften Vermögens durch Pflegekosten aufgezehrt. Neben der psychischen Belastung für die ganze Familie entstehen zudem noch finanzielle Sorgen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung soll das finanzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit absichern. Sie soll es dem Pflegebedürftigen ermöglichen, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Pflegeversicherung ist allerdings keine "Vollversicherung". Sie stellt eine soziale Grundsicherung in Form von unterstützenden Hilfeleistungen dar, welche die Eigenleistungen nicht entbehrlich machen.

Das bedeutet, dass in der Zeit der Pflege die Leistung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung spätestens mit dem Schritt ins Pflegeheim nicht ausreicht, denn dann können die Kosten förmlich explodieren. Im Pflegeheim sind Kosten in Höhe von 3.000,-- bis 4.000,-- € pro Monat keine Seltenheit.

Die gesetzliche Pflegeversicherung leistet monatlich bei vollstationärer Pflege (Stand 2016):

  • Pflegestufe 0 (gilt für Patienten mit Demenz): 0,-- €
  • Pflegestufe I: 1.064,-- €
  • Pflegestufe II: 1.330,-- €
  • Pflegestufe III: 1.612,-- €
  • Härtefälle: 1.995,-- €

Hier lässt sich schnell erkennen, dass hohe monatliche Fehlbeträge entstehen können. Ist das eigene Vermögen aufgebraucht, kann es zum sogenannten " Elternunterhalt" kommen.

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Überblick

Man unterscheidet zunächst zwischen öffentlichem und privatem Testament. Das öffentliche Testament setzen Sie gemeinsam mit einem Notar auf. Möchten Sie lieber privat zur Feder greifen, sollten Sie an Folgendes denken:

  • Damit das Testament gültig ist, müssen Sie volljährig und geschäftsfähig sein ("testierfähig")
  • Erklären Sie unmissverständlich, wer die Erben sind und zu welchen Teilen sie erben sollen
  • Bestimmen Sie Ersatzerben für den Fall, dass die eingesetzten Erben vor ihnen sterben

Form des Testaments

Ein privates Testament können Sie sofort und überall verfassen. Dabei kostet es nur das Papier, auf dem es geschrieben ist. Damit es gültig ist, müssen Sie folgende Formalitäten beachten:

  • Schreiben Sie das gesamte Testament selbst von Hand
  • Setzen Sie Ort und Datum ein und unterschreiben Sie mit Ihrem Vor- und Zunamen
  • Wenn Ihr Testament mehrere Seiten lang ist, nummerieren und unterschreiben Sie jedes Blatt
  • Benennen Sie Ihre Erben mit Vor- und Nachnamen sowie Geburtsdatum

Es gilt, was steht

Ein Notar kann Ihnen sowohl formal als auch inhaltlich helfen, ihre Wünsche zu formulieren. Das notarielle Testament kostet Sie zwar etwas, aber Sie ersparen Ihren Hinterbliebenen unter Umständen sehr viel Ärger.

Bei einem öffentlichen Testament müssen die Erben außerdem keinen Erbschein beantragen. Dieser ist oft notwendig, um sich als rechtmäßiger Erbe auszuweisen.

Testamentsverwahrung

Öffentliche Testamente werden automatisch bei der Nachlass-Abteilung des zuständigen Amtsgerichts verwahrt, damit sie nicht verloren gehen. Auch ein privates Testament kann dort gegen eine geringe Gebühr verwahrt werden.

Passt noch alles?

Alle fünf bis zehn Jahre sollten Sie überprüfen, ob noch alles ihren Vorstellungen entspricht. Möchten Sie etwas in Ihrem privaten Testament ändern, vernichten Sie am besten das alte und schreiben ein neues. Ein öffentliches Testament gilt bereits dann als widerrufen, wenn Sie es beim Nachlassgericht abholen.

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Zielsetzung der Betreuungs-Vollmacht

Benennung einer Person des Vertrauens für den Fall, dass das Betreuungsgericht wegen eigener Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit einen Betreuer einsetzt. Zusätzliche Wünsche für den Fall einer Betreuung sind möglich.

Form

Schriftliche, nicht zwingend handschriftliche Form (z. B. Verwendung Mustervordruck). Eigenhändige Unterschrift. Die notarielle Beurkundung ist nicht erforderlich.

Inhalt

Die Betreuungsverfügung enthält Wünsche zum Betreuer, Ersatzbetreuer. Sie können auch festlegen, wer in keinem Fall zum Betreuer bestellt werden soll.

Aufbewahrung

Die Aufbewahrung muss gewährleisten, dass die Betreuungsverfügung im Bedarfsfall unverzüglich dem Vormundschaftsgericht zugeleitet wird.

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