160 Jahre Volksbank Heuchelheim eG

Der Begriff „Start-up“ war den Menschen ganz sicher nicht bekannt, als diese am 22.01.1863
den „Creditverein Heuchelheim“ gründeten. Genauso wenig lag in dieser Zeit - voller Not und Mangel - die Idee, mit einer unternehmerischen Erfolgsstory in wenigen Monaten zum Millionär zu werden.
Unabhängig ob vom damaligen Bürgermeister, Revierförster oder Fabrikanten, ob vom Bergwerksbesitzer, zweier Lehrer oder dem ortsansässigen Pfarrer, all diese hoch angesehen Bürger warben mit ihrem Ansehen um Vertrauen für die Gründung der Bank und dringend benötigter Einlagen.
Das im Gründungsprotokoll mit 63 Namen die identische Jahreszahl getroffen wurde, ist wohl eher als Zufall zu bezeichnen. Weniger zufällig ist die Entwicklung des Institutes in den darauffolgenden Jahrzehnten. In dieser Zeit schaffte es keiner der schlimmen Kriege, schmerzlichen Währungsreformen oder globalen Krisen die heimische Bank in die Knie oder zur Aufgabe ihrer Geschäfte zu zwingen. Im Gegenteil.
Unter dem 1958 neu beschlossenem Namen „Genossenschaftsbank Heuchelheim eGmbH“ wuchs das Geschäftsgebiet durch Fusionen mit regionalen Spar- und Darlehenskassen in den 60er und 70er-Jahren rasant an. Bis zu den letzten Zusammenschlüssen im Jahr 2000 erreichte die seit 1975 umbenannte und bis heute gültige „Volksbank Heuchelheim eG“ ihren jetzigen Einflussbereich.
Mit aktuell knapp 1,5 Milliarden Euro verwalteten Kundeneinlagen- und Krediten, mehr als 25000 Kunden und über 10000 Mitgliedern zählt sie mittlerweile zu den bedeuteten Kreditinstituten der Region.
Nach 160 Jahren ist trotz aller Veränderungen der Kern der Traditionsbank gleichgeblieben. Nicht stetiges Wachstum und immer höherer Ertrag ist Zweck dieses Unternehmens, sondern die wirtschaftliche Begleitung der Kunden, sowie die Förderung derer sozialen und kulturellen Belange. Werte, welche die Volksbank Heuchelheim eG auch zukünftig in ihrer Eigenständigkeit hochhalten wird und die immer noch modern und zeitgemäß sind, wie das Institut selbst.